Turkish-German Studies Yearbook, Volume 10, 2019

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January 31, 2019
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Turkish-German Studies Yearbook
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Turkish-German Studies Yearbook, Volume 10, 2019

Call for Papers

The second volume of Turkish-German Studies Yearbook in 2011 was devoted to the 50thanniversary of the migration of Turkish guest workers to Germany. At that time, the prevailing mood surrounding Turkish-German relations was celebratory. Discussions on Leitkultur, the supposed phenomenon of speaking two languages halfway, and integration faded into the background, while mutual acceptance seemed within reach.

Since then, much has happened: discussions on immigration have come to a head in response to the so-called refugee crisis as the political landscape in Germany has shifted. Meanwhile, the political system in Turkey has transformed and Germany and Turkey have brokered deals regarding refugees and journalists with dual citizenship. In light of these developments, the tenth volume of the journal, set to appear in 2019, will address a critical assessment of current German-Turkish relations.

Despite the prominence of issues such as the NSU and their trials, Pegida and AfD, the flows of refugees and the refugee deal between Germany and Turkey, and the “Free Deniz” movement, we also welcome perspectives on future-oriented developments. How do these and similar themes impact public discourse, societal coexistence, language use, the media, primary, secondary, and university education, and, last but not least, cultural production? Which constructive impulses still manage to flourish in this pluralistic society despite a sense of crisis?

The Turkish-German Studies Yearbook, established in 2010, offers a platform for an international and transdisciplinary exchange of ideas between senior and junior scholars who work on Turkish-German issues. In addition to contemporary themes, such as the representation of contemporary cultures of migration, the journal also publishes research on the historical dimensions of Turkish-German cultural contact in its broadest sense. Articles appear in English, German, and Turkish from the disciplines of literary, cultural, and media studies, linguistics, German and Turkish studies, sociology, politics, history, and pedagogy.

Abstracts of 200 words are due by January 31, 2019 by email. Articles may be in English, German, or Turkish and must be submitted by June 30, 2019 (5000-8000 words). An academic advisory board composed of renowned scholars from Germany, Turkey, and the U.S. will select articles via a double-blind peer review process. In addition to articles, we also publish reviews and reports, for which we also seek proposals.

Email Address: jahrbuch@istanbul.edu.tr

Editors: Şeyda Ozil (Istanbul University), Michael Hofmann (Universität Paderborn), Yasemin Dayıoğlu-Yücel (Universität Hildesheim), Jens Peter Laut (Universität Göttingen), Cornelia Zierau (Universität Paderborn) 

Questions? Contact Didem Uca, Assistant Editor (uca@sas.upenn.edu).

 

Jahrbuch Türkisch-deutsche Studien, Band 10, 2019

Call for Papers

Der zweite Band der Türkisch-deutschen Studien war 2011 dem 50. Jahrestag der türkischen Gastarbeitermigration nach Deutschland gewidmet. Damals war das türkisch-deutsche Verhältnis überwiegend von einer Feierstimmung geprägt. Diskussionen um Leitkultur, doppelte Halbsprachigkeit und Integration gerieten in den Hintergrund, gegenseitige Akzeptanz schien lebbar zu sein.

Seitdem ist viel passiert: Diskussionen um Zuwanderung haben sich im Zuge der sogenannten Flüchtlingskrise zugespitzt und die politische Landschaft in Deutschland verändert. In der Türkei wurde derweil das politische System umgewandelt und zwischen Deutschland und der Türkei wurde um Flüchtlinge und Journalisten mit doppelter Staatsangehörigkeit verhandelt. Angesichts dieser Veränderungen widmet sich der nunmehr zehnte Band der Türkisch-deutschen Studien, der 2019 erscheinen soll, einer kritischen Bestandsaufnahme des aktuellen deutsch-türkischen Verhältnisses.

Trotz NSU und NSU-Prozessen, Pegida und AfD, Fluchtbewegungen und des sogenannten Flüchtlingsdeals mit der Türkei sowie „Free Deniz“ sollen aber auch zukunftsweisende Entwicklungen in den Blick genommen werden. Wie wirken diese und ähnliche Themen auf die öffentliche Diskussion, das gesellschaftliche Zusammenleben, die Sprache, die Medien, die schulische und universitäre Lehre und nicht zuletzt die kulturelle Produktion und welche konstruktiven Impulse können trotz Krisenstimmung für das erfolgreiche Zusammenleben in einer pluralistischen Gesellschaft abgeleitet werden?

Das 2010 begründete Jahrbuch Türkisch-deutsche Studien bietet eine Plattform zum internationalen disziplinenübergreifenden Wissensaustausch von etablierten Wissenschaftler_innen und Nachwuchswissenschaftler_innen, die zu türkisch-deutschen Themen arbeiten. Über das Schwerpunktthema hinaus werden neben zeitgenössischen Themen wie Repräsentationen aktueller Migrationskultur auch Untersuchungen veröffentlicht, die sich mit der historischen Dimension von türkisch-deutschem Kulturkontakt im weitesten Sinne beschäftigen. Publikationen aus Bereichen wie Literatur-, Medien- und Sprachwissenschaft, Germanistik und Turkologie sowie Soziologie, Politik, Geschichte, Kulturwissenschaft und Didaktik erscheinen in deutscher, englischer und türkischer Sprache.

Es werden Vorschläge in Form von Abstracts (200 Wörter) bis zum 31. Januar 2019 per E-Mail erbeten. Die Beiträge in deutscher, englischer oder türkischer Sprache müssen bis zum 30. Juni 2019 vorliegen (Beiträge 5000 - 8000 Wörter). Über die Veröffentlichung der Beiträge entscheidet der wissenschaftliche Beirat, der sich aus renommierten Wissenschaftler_innen aus Deutschland, der Türkei und den USA zusammensetzt, in einem double-blind Peer-Review-Verfahren. Neben Artikeln werden Rezensionen und Berichte veröffentlicht. Auch hierfür können Vorschläge eingereicht werden.

E-Mail: jahrbuch@istanbul.edu.tr

Herausgeber: Şeyda Ozil (Istanbul Universität), Michael Hofmann (Universität Paderborn), Yasemin Dayıoğlu-Yücel (Universität Hildesheim), Jens Peter Laut (Universität Göttingen), Cornelia Zierau (Universität Paderborn)